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Rentenversicherung - zusÀtzlich private Altersvorsorge?

FAMILIEN Blog

Mittwoch, 24. Januar 2007

Rentenversicherung - zusÀtzlich private Altersvorsorge?

Geschrieben von MS in Rentenversicherung
Kommentare (2) | Trackbacks (0)
Nach wie vor ist die Hauptquelle fĂŒr die Altersversorgung der RuhestĂ€ndler die Rente aus der gesetzlichen Rentenversicherung. Die gesetzliche Rente steht aber schon lange vor großen Problemen. Die Ursachen sind vielfĂ€ltig.

Die gesetzliche Vorsorge basiert auf dem Umlageverfahren. Die eingezahlten BeitrĂ€ge werden nicht gespart, sondern sofort fĂŒr die laufenden Rentenzahlungen an die derzeitigen Rentner verwendet. Daher besteht auch kein Anspruch auf RĂŒckzahlung der eingezahlten BeitrĂ€ge, sondern nur auf Beteiligung an den laufenden Einnahmen (sog. Anwartschaft ).

Die junge Generation kommt damit fĂŒr die Rente der alten Generation auf (sog. Generationenvertrag). Sie beruht auf dem SolidaritĂ€tsprinzip. Aufgrund der Alterspyramide mĂŒssen aber zukĂŒnftig immer weniger Arbeitnehmer die Renten von immer mehr Rentnern finanzieren, was zu steigenden RentenversicherungsbeitrĂ€gen fĂŒr die ErwerbstĂ€tigen fĂŒhren muss, wenn die Rentenleistungen an den einzelnen Rentner nicht reduziert werden sollen. IFF AG - Vorstand Michael Turgut hĂ€lt die private Altersvorsorge vor dem Hintergrund der sich abzeichnenden soziodemografischen Fakten fĂŒr unausweichlich.

Die Zahlen des deutschen Instituts fĂŒr Altersvorsorge lassen daher fĂŒr die zukĂŒnftigen Bezieher der gesetzlichen Rente aus heutiger Sicht Schlimmes erahnen: so hĂ€tte ein so genannter Eckrentner, also ein BĂŒrger bzw. eine BĂŒrgerin, der oder die 45 Jahre in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt hat, heute einen Rechtsanspruch auf eine gesetzliche Rentenleistung von mithin rund 1.000,-- Euro.

FĂŒr Michael Turgut, Vorstand der IFF AG aus Hof, zeigt dieses Beispiel, dass die derzeitige Diskussion um die Zukunft der gesetzlichen Rentenversicherung noch nicht intensiv genug gefĂŒhrt wird. 'Danach', so Michael Turgut, 'mĂŒsste eigentlich jeder Arbeitnehmer heute aufgefordert werden, zusĂ€tzlich zu einem möglichen gesetzlichen und Betriebsrentenanspruch auch privat vorzusorgen.'

Letztlich gilt aktuell nach wie vor der Generationenvertrag und die daraus folgende Umlagefinanzierung der gesetzlichen Renten. Das bedeutet, dass die monatlichen BeitrĂ€ge, die in die Rentenkasse einbezahlt, nicht der eigene Vorsorge dienen, sondern vielmehr an die heutigen Rentner sofort wieder ausgezahlt werden. SpĂ€ter, so der Generationenvertrag, wird seine Rente dann wiederum von der nachfolgenden Generation aufgebracht. Der einzelne in die Rentenkasse einzahlende Beitragszahler baut demnach kein eigenes finanzielles Vermögen auf wie z.B. bei einem individuellen Sparvertrag, sondern muss darauf vertrauen, dass die nachfolgende Generation in der Lage ist, seine RentenansprĂŒche zu finanzieren.

Die unausweichliche Folge der aktuellen demografischen Tendenzen '“ wesentlich mehr Rentner, aber immer weniger Beitragszahler - ist, dass das Leistungsniveau der gesetzlichen Rente seit Jahren stagniert und abgesenkt werden muss. Eigenverantwortung in der Altersvorsorgeplanung ist daher heute wichtiger denn je '“ wenn der BĂŒrger sein Leben im Ruhestand genießen und dazu auch finanziell gut versorgt sein möchte, muss er aus heutiger Sicht unbedingt rechtzeitig selbst vorsorgen. Die gesetzliche Rente muss daher wohl zukĂŒnftig als eine von mehreren VersorgungssĂ€ulen angesehen werden, die sicherlich weiterhin als eine EcksĂ€ule gelten kann, aber auf die allein wohl nicht Verlass sein kann.

Michael Turgut von der IFF AG hebt allerdings hervor, dass die derzeitige Bundesregierung sich des Problems seit Jahren bewusst ist, jedoch mit VersĂ€umnissen aus der Vergangenheit bzw. mit einer rapiden demografischen VerĂ€nderung der Bevölkerungsstruktur der Bundesrepublik Deutschland konfrontiert ist. IFF AG '“ Vorstandsmitglied Michael Turgut wörtlich: 'Derzeit wird zwar der richtige Weg eingeschlagen '“ allerdings ein noch zu kurzer Teil der Wegstrecke zurĂŒckgelegt.'

Die Notwendigkeit der privaten Vorsorge hat mittlerweile auch die Bundesregierung erkannt. Mit der EinfĂŒhrung des Altersvermögensgesetz (AVmG) zum 1.Januar 2002, des AlterseinkĂŒnftegesetz (AltEinkG) seit dem 1.Januar 2005 sowie des novellierten Betriebsrentengesetz (BetrAVG) fördert der Staat auch die private Vorsorge fĂŒr den Ruhestand.

Die IFF AG ist ein deutsches Anlageunternehmen, das bundesweit eine Vielzahl von Finanzdienstleistungen vetreibt. Unter dem Dach des Unternehmens befindet sich auch die IFF Private Ausbildungsakademie die unabhÀngige Finanzdienstleister insesondere hinsichtlich der Folgen der Versicherungs-Vermittlerrichtlinie weiterbildet.
 

Quelle: Pressemitteilung von IFF AG publiziert auf openPR.de am 16.01.2007


Tags fĂŒr diesen Artikel: altersvorsorge, pension, pensionsversicherung, private altersvorsorge, rente, rentenversicherung
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Keine leichte Frage. Eigentlich sollte die gesetzliche genug sein, trotzdem keine leichte Entscheidung. Ich wĂŒrde mal auf http://www.neckermann-versicherungen.de schauen und mich dort informierne ...
#1 Tanja am 23.08.2007 11:54 (Antwort)
Sicherlich sind von der Politik einige Dinge auf den Weg gebracht worden, die die private Altersvorsorge fördern. Dennoch wird nach wie vor zu wenig vorgesorgt. Die Riester-Rente wird erst von einem Drittel der Berechtigten genutzt. Die betriebliche Altersvorsorge ist gerade bei kleineren bis mittleren Unternehmen kaum verbreitet. UND: Viele Kunden haben den tatsĂ€chlichen Bedarf noch gar nicht verstanden und sorgen in viel zu geringem Maße vor. In der AufklĂ€rung und Beratung gibt es noch viel zu tun.

Herzliche GrĂŒĂŸe
Holger Lang
#2 Holger Lang (Link) am 02.09.2007 20:10 (Antwort)

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