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Montag, 5. Februar 2007
"Bewegung macht schlau", könnte man diverse Studien (z.B. PISA-Studie) zusammenfassen. Die Belege für den Zusammenhang von Bewegung und psychomentaler Entwicklung sind eindeutig: Wenn Kinder mobil sind, fördert das auch ihre geistige Entwicklung. Fachleute fordern ein mobiles Freizeitverhalten von Kindern. Richtige Kinderfahrzeuge und vorbildliche Eltern sind entscheidend. Nur dann ist eine Kindersicherheit gewährleistet.
Kaum haben Kinder das Licht der Welt erblickt, werden sie mobil. Schon nach wenigen Monaten kommt das erste Fahrzeug ins Spiel: Auf einem Rutscher gehen die Zöglinge erstmals auf große Tour. Die Fachzeitschrift "Leben & erziehen" platzierte den Rutscher auf Platz sechs ihrer Liste "25 Schlaumacher für Ihr Kind". Roller: mit Schwung in einer Spur Mit dem Roller (ab etwa zwei bis drei Jahre) kommt das erste Einspurfahrzeug in die Mobilität der Kinder. Und Einspurer wie Roller, Laufrad und Fahrrad stellen ganz besondere Anforderungen an die Fahrer. Sie müssen die Zentrifugalkräfte mittels Schräglage ausgleichen, um nicht zu stürzen. Das verlangt einen Lernprozess, der Kindern umso leichter fällt, je früher sie ihn beginnen. Qualitätsmerkmale eines Rollers sind beispielsweise besondere Sicherheits-Lenkergriffe, kugelgelagerte Laufräder und die Vermeidung scharfer Kanten. Die Deutsche Verkehrswacht (DVW) fasst die Vorzüge des Rollers wie folgt zusammen: "... der Roller [hat] vieles, was auch beim Radfahren gebraucht wird - aber eben auf weniger komplexer Ebene." Laufrad: die Mobilität nimmt Tempo auf Das Laufrad ist der Ursprung des Fahrrades und erfuhr in den vergangenen Jahren eine Renaissance als Kinderfahrzeug. Zur Balance beim "Einspurfahren", das bereits ein Roller schult, kommt beim Laufrad (ab ca. 60 Euro) der Aspekt des Antriebs im Sitzen, den Kinder vielleicht bereits vom Dreirad kennen. Kinder, die mit dem Laufrad spielen (= trainieren), sind somit optimal aufs Fahrradfahren vorbereitet. Wichtige Qualitätsmerkmale eines Laufrades sind neben der schlagfesten Pulverbeschichtung eine speziell auf den Bewegungsablauf abgestimmte Geometrie, tiefer Durchstieg, ein ergonomischer Laufradsattel, Sicherheitslenkergriffe und Luftbereifung (= Komfort und Haftung). Kinderspielfahrrad: hurra, das erste Fahrrad Hat das Kind mit Roller und Laufrad den Gleichgewichtssinn ausreichend geschult, ist es soweit: Kinder klettern auf das erste Spielfahrrad (ab ca. 140 Euro). Jetzt muss das Kind das Lenken perfektionieren und dies mit Balance und Pedalieren zu koordinieren lernen. "Das passiert am besten jenseits des Verkehrs, bestenfalls auf Gehwegen", rät Prof. Volker Briese vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad Club (ADFC). Zudem muss das Kind mit den beiden Bremssystemen des Fahrrades vertraut werden: Hand- und Rücktrittbremse. Wichtiges Qualitätsmerkmal neben einer kindgerechten Geometrie und Ergonomie, Kugellager, Luftbereifung und Sicherheitslenkergriffen ist deshalb ein verstellbarer Bremsgriff. Ein gutes Kinderspielfahrrad zeichnet sich außerdem durch eine Sicherheitsausstattung zum Schutz vor Verletzungen aus. Besonders gefährliche Kanten im Lenkerbereich, dem Antrieb und an Schutzblechen müssen entschärft werden. Kinderstraßenfahrräder: aus dem Schonraum in den Straßenverkehr Mit dem Kinderstraßenfahrrad (ab ca. 180 Euro) nimmt das Kind erstmals am Straßenverkehr teil. Bis zu diesem Zeitpunkt muss das Kind das eigentliche Radfahren gelernt und verinnerlicht haben, schließlich steht nun die Gewöhnung an den Straßenverkehr im Vordergrund. Bis zum achten Lebensjahr findet dies auf dem Bürgersteig statt. "Erst mit etwa acht Jahren können Kinder gleichzeitig bremsen, auf den Verkehr achten und Handzeichen geben - deshalb sollten Jüngere nicht allein mit dem Rad unterwegs sein", empfiehlt die Deutsche Verkehrswacht (DVW). Anschließend darf das Kind auf der Straße und Radwegen fahren. Ab dem zehnten Lebensjahr muss das Kind Radwege beziehungsweise Straßen nutzen. Entscheidende Qualitätsmerkmale sind eine gute StVZO-konforme Lichtanlage, griffige Bremsen, verstellbare Bremshebel und ein tiefer Einstieg. Radelnd auf dem Weg zum Teenie Kritisch sehen Fachleute den Kauf des zweiten Straßenfahrrades: Denn nun reden die Kinder beim Kauf ein gewichtiges Wort mit. "Optik und das Vorbild der größeren Kinder treten in den Vordergrund, die Sicherheitsanliegen der Eltern sind nicht mehr vorrangig", weiß Ralf Puslat vom Anbieter Puky. Seine Firma reagierte darauf und hat nun mit S´cools ein Kinderradkonzept im Angebot, das coole Optik für Kinder mit Sicherheitsdesign zusammenbringt. Auch treten die Unterschiede zwischen den Geschlechtern immer deutlicher hervor. "Bei kleinen Kinderrädern unterscheidet sich oftmals nur die Farbe, bei den Kinderrädern in Größe 24 unterscheiden sich Rahmenform, -farbe und die Ausstattung der Jungen- und Mädchenmodelle," berichtet Mario Moeschler vom Anbieter Winora, dessen Modell Sweetwater in zwei Ausführungen die unterschiedlichen Lebenswelten von Jungen und Mädchen eindrucksvoll dokumentiert. Eltern mit Vorbildfunktion Lilo Franzen, Leiterin der "Bonner Fahrradschule für Kinder" (www.lilofranzen.de) beurteilt die Vorbildfunktion der Eltern während der Entwicklung des Kindes zum sicheren Radfahrer als sehr wichtig. "Es genügt nicht, beim Radeln mit den Kindern einen Helm aufzusetzen und die Verkehrsregeln zu beachten", so Franzen. Vielmehr sollten die Eltern den Blick der Kinder für Gefahren schulen, keinen übertriebenen Leistungsdruck aufbauen und die individuelle motorische Entwicklung ihres Kindes beachten. "Am wichtigsten jedoch ist es, dass Eltern einen lustvollen und sicheren Umgang mit dem Fahrrad in Straßenverkehr und Freizeit vorleben", so Franzen. Das beginnt bereits im Säuglingsalter: "Im Kinderanhänger erleben Säuglinge bereits Vieles von dem, was später als Reiz des Radfahrens erlebt wird: Natur entdecken, die Elemente spüren, den eigenen Körper erleben, Grenzen erfahren und Land und Leute kennen lernen", fasst Andreas Gehlen vom Kinderanhängerspezialisten Zwei plus zwei (www.zweipluszwei.com) zusammen.  Quelle: Pressemitteilung von Fahrrad publiziert auf openPR.de am 26.01.2007
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hallo,
habe gerade euren tollen blog entdeckt und wollte zum beitrag über die bewegung auch meinen senf abgeben: bewegung im zeitalter der elektronischen babysitter ist meiner meinung auch immens wichtig und wenn die eltern da schon nicht dahinter sind, sollte in der schule auf den natürlichen bewegungsdrang wenigstens explizit darauf eingegangen werden. zwei stunden sport pro woche sind definitiv zuwenig. grüsse von judy Ich kann nur sagen das meine Tochter gerne in Bewegung ist, am meisten Spaß macht ihr immer noch das Windeltanzen. Aber auch auf dem Dreirad ist sie gerne unterwegs, allerdings kann sie damit leider noch nicht alleine fahren.
Vorsichtige Versuche macht sie allerdings auf ihrem Laufrad, welches glücklicherweise gut passt, denn mit ihren 2 Jahren und 3 Monaten ist sie doch etwas klein. Kommentar schreiben
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Kommentare Mo, 18.04.2011 14:40
Es ist aber schon seltsam wie
gleich doch die Geschmäcker de
r Kinder sind. Was die Tischma
nieren angeht so beobach [...]
Fr, 11.03.2011 13:32
Hallo!
Meine beiden Kleinen f
allen zwar vom Alter her nicht
in die befragte Gruppe, aber
ich habe auch gemerkt, d [...]
Mo, 07.03.2011 11:19
Es ist wirklich nicht leicht K
inder zum guten Essen zu bring
en. Damit muss man sehr früh a
nfangen um wirklich etwa [...]
Mi, 02.02.2011 10:28
Hallo! Interessanter Arkitel..
..gibt es so etwas auch in Öst
erreich?? Wäre sicher lustig u
nd sehr lehrreich für El [...]
Mi, 19.01.2011 14:15
Hallo,
also ich finde es scho
n sinnvoll sein Kind Impfen zu
lassen. Im schlimmsten Fall m
it dem oder der kleinem [...]
So, 12.09.2010 10:06
Die Aussage das eine Haftpflic
htversicherung tatsächlich ein
e Art Pfichtversicherung ist k
ann ich nur zustimmen. E [...]
Fr, 10.09.2010 18:31
Die Thematik Erben und Vererbe
n in binationalen Ehen ist gan
z sicher mit vielen Dingen beh
aftet, auf die man achte [...]
Sa, 04.09.2010 12:14
Die Farben sind die wichtigste
n für die gesunde Entwicklung
des Kindes...sie sollten hell,
warm und freundlich sein
So, 22.08.2010 22:04
Es muss wirklich nicht immer
gleich eine 2chemische Keule"
sein. Im Blogartikel "Hausmit
tel gegen Rückenschmerze [...]
Sa, 10.07.2010 04:11
Da kann ich dir nur zustimmen
Viele Grüße
http://sebastian
constapel.de
Sa, 26.06.2010 15:02
Hört sich interessant an und i
st sicher eine gute Alternativ
e zu den Singlebörsen die man
auf www.partnerboersen-i [...]
Di, 08.06.2010 00:04
Bei der Auswahl der richtigen
Babyschuhe muß man immer einen
Kompromiss zwischen Tragekomf
ort und Aussehen eingehe [...]
Fr, 28.05.2010 11:17
Ich habe 2 Kinder und beide ge
stillt. Leider habe ich beim e
rsten echt Rückenprobleme beko
mmen; trotz Stillkissen. [...]
Sa, 22.05.2010 23:27
mittlerweile wohl 2 mio!
Mo, 12.04.2010 15:23
Danke für die Veröffentlichung
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jetzt unter folgender A [...]
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